Eine Studie bringt schockierende Details über die Ehepraxis in der Türkei ans Licht. Demnach werden mindestens sieben Prozent der jungen Türkinnen aus der Schule genommen und verheiratet. Zwei Drittel aller Frauen können sich nicht aussuchen, wen sie heiraten. Auch nach der Eheschließung gehen die Zwänge weiter.
In der Türkei gibt es rund eine Million „Kinderbräute“. Das geht aus einer neuen repräsentativen Untersuchung hervor, die die Zeitung „Hürriyet“ in Auftrag gab und aus der sie vorab berichtete. Mindestens sieben Prozent der türkischen Mädchen werden demnach von ihren Eltern vorzeitig aus der Schule genommen, um sie zu verheiraten.
Zwei von drei Frauen könnten sich ihre Ehemänner nicht selbst aussuchen, 60 Prozent der Türkinnen müssten ihre Ehemänner fragen, wenn sie aus dem Haus gehen wollten.
Weitere Einzelheiten der Studie des Meinungsforschungsinstituts KONDA für „Hürriyet“ sollen in den kommenden Tagen veröffentlicht werden. „Hürriyet“ zitierte seine Geschäftsführerin Vuslat Dogan Sabanci mit ersten Ergebnissen der Studie. Sabanci äußerte sich bei einer Podiumsdiskussion, bei der zwei Kurzfilme zum Thema Kinderbräute vorgestellt wurden. Die Filme waren von der Frauenrechtsorganisation „Fliegender Besen“ in Zusammenarbeit mit der EU-Vertretung in der Türkei und dem Internationalen Frauenfilmfestival Dortmund-Köln produziert worden und sollen auf das Schicksal der Mädchen aufmerksam machen.
Petra Ergin




Ağustos 25th, 2010 at 08:14
Ваш пост навел меня на думки
Ağustos 24th, 2010 at 11:19
что-то в этом есть, безусловно
Ağustos 24th, 2010 at 07:16
Я понял теперь, как на самом деле все круто. Автор, низко кланяюсь )))