Immobilienverkauf und das Akdag Projekt
Vielleicht mögen ja manche Leser sich erinnern. Sommer 2006, schrieb Ich über den Kopftuch-Tourismus in Alanya. Mag ja damals wenig Interesse hervorgebracht zu haben. Ich hatte darüber geschrieben was in Hotels geschieht, Gebetsversammlungen, Gemeinden und noch andere witzige Erlebnisse. Doch Gott (!) sei Dank.
Die englische Presse hat das ganze auch geschrieben, sogar in englischen Fernsehkanalen kamen komische Bilder vor. Aus Alanya! Touristen mit Kopftücher liefen an Stranden zwischen Liegebetten herum, ohne Ahnung in deren schwarzen Gesichtern, was sie hier überhaupt suchen.
Es gab mal ein Alanya, für Touristen, die sich amusieren möchten, die echten Urlaub machen möchten. Natur, Meer, Strand… Na ja, Pech gehabt. Ich lese in internationalen Zeitungen, dass türkische Küsten immer mehr religiöser werden. Hotels, die nur für religiöse dienen. Hotels ohne Alkohol. Hotels mit Gebetsversammlungen. Und nicht lange, höchstens 5 Jahre spater werden auslandische Touristen immer mehr weniger, weniger und weniger. Ich unterstreiche diese Worte “weniger” ekstra doppelt für die Immobilienverkaufer, die sich seit einer Woche sehr freuen. Hallo Immobilienverkaufer: WENIGER! Hallo Menschen in Alanya: WENIGER! Hallo Herr Bürgermeister: WENIGER!
Immobilienverkaufer freuen sich für das neue Gesetz. Man kann wieder Auslandischen Wohnungen verkaufen. Wen werdet Ihr wohl so viele Wohnungen verkaufen können? Tut mir leid aber Freunde aus Europa bevorzugen immer weniger die Türkei, vorallem Alanya. Nicht nur wegen witzigen Verkaufsversuche der Laden in der Stadt, oder Betrügereien mancher Taxifahrer. Sondern vorallem wegen dem Fundamentalismus. Na ja, Ich weiss ja auch wie Verkaufer denken. Bestimmt denken nun manche, na, wenn nicht Europaer, dann Iraner. Schliesslich hat man ja jetzt auch vor ein Winter Zentrum in Akdag zu bauen. Wie Geldgierig man geworden ist, oder was sich dafür alles hinter grünen Türen abspielt beiseite, doch wenn das Projekt in Kraft tretet, dann kann Ich mir ja auch schon vorstellen, was für Leute dort SKI fahren werden. Europaische Touristen oder Deutsche Mitbewohner in Alanya: Es tut mir echt leid. Ich lese Zeitungen, sehe was sich alles abspielt und werde auch traurig. Doch niemand sagt etwas dagegen. Als Beispiel Akdag. Das Projekt beendet das Wildleben und den Schutz des Gebietes. Politiker arbeiten hart für das Projekt. Als ob es nicht ausreichend ware, dass Alanya nun ein Betonhaufen ist, sind nun an der Reihe die Schutzgebieter, wo viele Wildtiere leben. Wenn das gleiche sich in Europa abspielen würde, dann würden viele Menschen “Nein” dazu sagen. Ich wünsche mir in Alanya solche Menschen, vielleicht ist dies ja nur eine hoffnungslose Weise.
Einen schönen Urlaub wünsche Ich Allen.
Ayhan Ün




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