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Nahe den Wolken ist die Freiheit fast schon grenzenlos. Zumindest auf dem ehemals grünen Hügel, in Kargıcak, der nun Goldcity heißt. Die Familie Aydoğan aus Alanya erstellte einen ganzen Ortsteil, der völlig neue Maßstäbe in Hotellerie und Gastronomie für die gesamte türkische Küstenregion setzt. Sind erst einmal alle Außenanlagen, Sportplätze, der Golfplatz fertig, dann nehmen die Initiatoren – mit Recht – für sich in Anspruch, dass ihre Goldcity sich zur Weltspitze zählen wird.
Das sechzehnstöckige Luxushotel bietet in 120 Zimmern und 478 Appartements, penthouses und 427 umgebenden Villen einen Standard, der völlig neue Maßstäbe setzt. Davon konnten sich am Sonnabend, 05. April sämtliche Printmedien aus Alanya und seiner Umgebung überzeugen. An diesem Tag blieben die Büroräume der Verlage verwaist. Alle, wirklich alle kamen, sahen und staunten. Kerim Aydoğan begrüßte mehr als hundert geladene Gäste. Die Ideen und die Gestaltung kamen aus dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten hier in die Region. Amerikanisches Flair in bester Kombination mit einer Bauqualität, wie sie bis dato nur noch in Alanyas neuem Gesicht, der Seldçuklu Anlage im Weichbild der Stadt neidvoll zu bestaunen war. Sechzehn Millionen LED-Leuchten geben der Rotunde ein leuchtendes Entré. Der umlaufende Fries, eine bildhauerische Meisterleistung, zeigt das Osmanische Reich in seinen geschichtlichen Höhepunkten.
Von der Geschichte allein wird der Gast nicht satt. Dafür sorgen nicht weniger als acht Restaurants, ergänzt durch 15 Bars. Internationale Küche heißt in Goldcity nicht, dass aus jedem Land etwas, aus keinem jedoch etwas Authentisches auf die Teller kommt. Dem Himmel an nächsten kommt die Aussenbar am 16. Stockwerk, erreichbar mit einem von sechs gläsernen Aufzügen. Sie ist der Stolz des Hauses, höher gelegen als die höchste Stelle am Burgberg Alanya, dreht sie innerhalb einer Stunde die Gäste einmal um dreihundertsechzig Grad. Grandioses 242 m über NN.
Das internationale Angebot wird ergänzt durch Thailändisches, Italienisches, Französisches, Mediterranes. Mehr als 5.000 (in Worten: fünftausend!) Gäste können hier etwas Besonderes für sich in Anspruch nehmen. Kneipen kann man die Bars nicht nennen, der Irish Pub wurde aus Irland eingeflogen – und der Traum des Genießers verweilt in der Raucherlounge, der Schreiberling sieht sich in einem der ledernen Fauteuils versinken, eine Havanna aus dem Humidor genießen und mit einem excellenten Whisky abgerundet. Ein Traum, denn Elena hanim, die Freundliche aus Russland mit dem herzerfrischenden Akzent, führt weiter. Auch das Weinhaus bleibt dieses Mal unverkostet, der Kinosaal gewährt nur einen knappen Hörgenuss einer superben Hörqualität, zwei Mal am Tag sind Filme zu genießen.
Drei Schleusen schirmen die Disko ab, allein beim Durchgehen bebt das Herz, das vor dem Sound in die Hose gerutscht ist. Diskomusik ist eben mit Geräusch verbunden, hier heißt das gürülti. Aber diese Einrichtung ist für eine viel viel viel jüngere Generation geschaffen. Nicht für die, welchen die Bässe den Kalk vom Innern der Adern platzen lassen.
Ziemlich tief im Bauch von Goldcity freut sich Monika hanım, Physiotherapeuten, den Presseleuten den Spa und den Wellnessbereich zeigen zu können. Warm genug ist es hier schon, doch Monika zeigt die Lavasteine, die aus noch viel tieferen und wärmeren Regionen der Erde entstammen. Auf fünfzig Grad erwärmt sollen sie, fachfraulich angewendet, den verspannten und gehetzten Menschen ausgeglichen machen, damit er wieder gut drauf ist, hat Monika ihm erst Wohliges zukommen lassen.
Zu guter Letzt bekommt die versammelte Lokalpresse das, was sie eigentlich immer verdient hat: nämlich jeder eine kräftige Abreibung. Im Hamam von Goldcity, dem schönsten Hamam der Türkei. Der Alanyabotenschreiber kriegte darüber hinaus noch eine eiskalte Dusche. Die tat gar wohl nach diesem Tag. Rotuş für das alternde Fell.
Fast überhaupt nicht schade ist, dass wieder einmal so angenehm gepflogene Vorurteile über die hohen Mauern der Zufahrtspirale zu Goldcity geworfen werden mussten. Beim Auffahren kam mir der hässliche Vergleich mit Alcatraz in den Sinn – Mauern über Mauern aus Beton, einschüchternd. Noch einschüchternder der Blick in die Höhe. Schnell vergessen das alles. Drinnen ist alles schön und vornehm und einladend.
Bei aller Eleganz machten vor allem die freundlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Hause auf mich den allergrößten Eindruck. Einige sagten es so: wir arbeiten nicht nur mit unserer sachlichen und fachlichen Kompetenz, sondern wir sind mit dem Herzen dabei. Wir prägen den Eindruck, den der Gast von Goldcity genießt und den er mitnimmt in seinen Alltag. Tagesgäste sind übrigens willkommen.
- ho
Teile Siese Seite Auf Facebook!138 Responses to “Goldcity – ein Hügel voll von Luxus”
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