Fahti, 27, und Ursula, 67, heirateten im November 2006 vor dem Standesamt zu Alanya. Es sei die reine Liebe zwischen den Beiden, eingeschlagen wie ein Komet, versichert Ursula bei einem dritten Treffen mit dem Alanya-Boten vor einigen Tagen. Die betagte Hochzeiterin brachte ihren äußerst sparsamen jugendlichen Bräutigam mit; sie wollte ihre Gedanken klären.
Sechzehntausend Türken mit deutschem Pass lauschten kürzlich dem Ministerpräsidenten des Herkunftslandes ihrer Eltern oder Großeltern in Köln. Der heizte seinen Landsleuten, die in der Bundesrepublik leben, kräftig ein. Laßt euch bloß nicht zu eng mit diesen Deutschen da hinten ein! Haltet Distanz zu dem Land, in dem ihr lebt! Die wollen euch doch gar nicht haben! Die sind eklig zu euch, haben vielleicht sogar Mundgeruch! Die gönnen euch die Moscheen nicht. Die wollen auch noch, dass ihr ihre Sprache lernt. Bleibt mal fein in euren Türkenvierteln. Und so weiter und so weiter.
Willy unterstützt Häftlinge in Mahmutlar
Der Gastronom Willy Fillbach vom Restaurant “Coco Beach” kaufte von den im Einkaufszentrum Alanyum ausgestellten Handarbeiten und Malereien, der Strafgefangenen des Gefängnisses Mahmutlar ein handgemaltes Bild, um die Häftlinge zu unterstützen. Er sagte “ich bin überrascht, das solche Handarbeiten von den Insassen hergestellt werden. Die Arbeiten gefallen mir alle sehr gut”.
Etwas mürrisch und leicht angefroren von der Morgenkühle kommt man zum morgenwarmen Alanya-Busbahnhof. Immer donnerstags so gegen Zehne sieht man eine Ansammlung früher guter Laune. Seit einem Jahrzehnt die Donnerstagswanderer. Man kennt sich seit langem, seit kurzem, vielleicht noch gar nicht. Dann lernt man eben einander kennen. Donnerstags wird mit Gudrun hanım eben gewandert; meistens macht eine kleine Anfahrt mit dem Bus den Anfang.
Ein von der Obrigkeit verordneter Zwangsaufenthalt hinter schwedischen Gardinen ist kein Erholungsurlaub. Auch, wenn es manches Mal so aussieht. Nicht einmal in der moderne Vollzugsanstalt hinter den Betonburgen Mahmutlars. Aber hier werden offenbar Knacki und Co. zu einer Reflektion mit sich selbst angeregt.
… denn mein Traumhaus an der türkischen Riviera ist frei geworden, weil meine beruflichen Aufgaben mehr Kraft und Zeit erfordern. Mein Haus liegt in einer der gut gepflegten Anlagen in Avsallar, nahe Alanya, an einer unverbaubaren Stelle mit Blick auf das weite Meer. Vom Panoramafester des Salons sind die Wellen zu sehen. Um sie zu spüren, geht man auf befestigtem Weg einige Schritte durch den blühenden Park. Weiter »
Der Kommentar
Traue keiner Statistik, die du nicht selber gefälscht hastDie Bürgermeister in der Stadt und um die Stadt Alanya drum herum, na, die trauen sich wirklich was! Frisieren sich zwar selbst korrekt, frisieren die Zahl der Einwohner des Ortes, für den sie Verantwortung tragen, hingegen offenbar nach Gutsherrenart.Brauche ich richtig viele Menschen „unter mir“, dann rechne ich die mehr oder minder geduldeten Touristen mal dazu und multipliziere sie noch mit der Anzahl der verkauften ekmek. Schon breitet sich um mich herum das Flair einer Weltstadt aus.
So steht es in der offiziellen Statistik des Einwohnermeldeamtes. Diese Zahl hat die Behörde für das Jahr amtlich festgestellt. 46.237 davon sind Männer, 45.476 Frauen. Der Bereich Alanyas mit allen Ortsteilen und Dörfern hat 226.236 Einwohner, davon 116.381 Männer und 109.855 Frauen. Die Entwicklung verlief unterschiedlich, attraktive Ortsteile haben einen überproportionalen Zuwachs, andere verloren Mitbewohner. Weiter »
Am 17.November 2006 heirateten Ursula Baier (67) und der Türke Fatih Ilker (27). Sie lernten sich im Urlaub in Alanya kennen und heirateten im hiesigen Standesamt. Nach der Eheschließung , so schrieb eine Zeitungsreporterin, erklärte Fatih, in Deutschland sähe er eine bessere Zukunft. Die Eheschließung sei keine Liebesheirat. Die türkische Presse berichtete, ebenso der Alanya-Bote. Das deutsche Konsulat lehnte den Antrag auf Familienzusammenführung ab. Eine Einreise nach Deutschland war für den jungen Hochzeiter damit unterbunden. Ursula und Fatih waren bestürzt über die Ablehnung. Keiner der beiden Frischverheirateten habe jemals eine solche Meldung an die Medien gegeben.


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