Der Kommentar , Bei aller Liebe, so geht das nicht!

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Fahti, 27, und Ursula, 67, heirateten im November 2006 vor dem Standesamt zu Alanya. Es sei die reine Liebe zwischen den Beiden, eingeschlagen wie ein Komet, versichert Ursula bei einem dritten Treffen mit dem Alanya-Boten vor einigen Tagen. Die betagte Hochzeiterin brachte ihren äußerst sparsamen jugendlichen Bräutigam mit; sie wollte ihre Gedanken klären.

Sparsam zumindest geht der arbeitslose Koch aus Avsallar zumindest mit Worten um, er schweigt. Ob er die Aussage, dass ein Kavalier zahlt und schweigt, kennt, darf bezweifelt werden. Er zahlt ja auch nichts. Das ist die Sache von Ursula. Nun weiß man niemals im Vorhinein, wo denn die Liebe hinfällt. Fathis Ehefrau glaubt immer noch an das große Glück.

Fathi hingegen ließ schon nach der Hochzeitszeremonie seine Angetraute und die übrige Umwelt wissen, dass er lediglich einer Zuzugsgenehmigung nach Deutschland wegen diese Verbindung einging. „Alles Lüge“, giftet sie. „Presse und Fernsehen haben sich das aus den Fingern gesogen!“

Das deutsche Konsulat veranlasste eine lebenslange Einreisesperre für den Kleveren, das Verwaltungsgericht in Berlin bestätigte diese. Die couragierte Ursula verlangte eine Pressekonferenz, die hat sie prompt gekriegt. Dazu aber auch reichlich Saures von den sauer reagierenden Medienleuten. Niemand läßt sich gerne der Lüge bezichtigen. Ehegespons Fatih sah sich auch hier nicht in der Lage, die Fakten umzudrehen.

Auch beim dritten – und letzten! – Gespräch mit dem Alanya-Boten unter Zeugen keine anders lautende Auskunft. Na also.

Urselchen schwebt immer noch im Eheglück, ihr derzeit nur innerlich kochender Ehemann bereut ganz offensichtlich die Heirat. Die Kiste ist verfahren. Ursula will nun in Avsallar domizilieren. Dort aber residiert auch Fahtis Familienclan. Ausgestoßen hat er sie nicht, sie wurde gar nicht erst wahrgenommen von der Riesenverwandschaft ihres Mannes. Ihre eigenen Kinder zwischen 40 und 50 Jahren, schütteln die Köpfe.

Einer dieser Sensationssender hat die beiden Verknallten oder bereits wieder Zerknallten, vor die Kamera in Istanbul eingeladen, Millionen Zuschauer würden Anteil an ihrem Schicksal nehmen. Ein Leuchten in Fahtis Augen – ich werde berühmt!  Ursel war etwas reserviert, doch nicht völlig abgeneigt.

„Ihren Fahti werden die Quotenabhängigen so drastisch vermarkten, dass Sie ihn in handlichen Portionen in der Handtasche befördern können. Sie selber werden ebenfalls nicht unbeschädigt bleiben.“ Das haben wir der alten Dame geraten.

Ursula, nehmen Sie noch einmal Geld in die Hand und bemühen  Sie  die Behörden. Und schießen Sie diesen muffigen maulfaulen Jungkoch aus Avsallar rasch in den Wind! Das würden wir raten, wären wir gefragt.

- ho

One Response to “Der Kommentar , Bei aller Liebe, so geht das nicht!”

  1. 1
    Martina Seiler Says:

    Die hat den Kanll noch nicht gehört….:-))

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