Nichts liegt mir ferner, als etwa die mehr oder weniger elitäre Klasse deutscher Politiker kritisch unter die Lupe zu nehmen. Vor allem nach irgend welche Wahlen überlegen sie gar laut in den Medien die merkwürdigsten Koalitionen.
Da denkt der Gelbblaue zu Gunsten des Erhaltes seiner Pfründen etwa an ein Zusammengehen mit den Grünen, oder der Grüne schielt nach den Schwarzen, es könnte ja ein Staatssekretärs- oder gar ein Ministeramt dabei herausschauen.
Das hellgelbe Wesen mit den blauen Punkten in einem fast gleichfarbigen Strauch in Kestel hat mit Politikern nur insofern etwas Gemeinsames, als es sich wie diese mit allen vier Füßen an seiner Lebensgrundlage festkrallte.
Gaaanz laaangsam erst konnte es davon gelöst werden, um es vor den Steinen türkischer Schulkinder zu schützen. Nun hakt es sich in der nackten Haut auf dem Arm fest, wechselt die Farbe von der FDP eindeutig zu einem Grünen und hangelt sich langsam, wie in der Politik üblich, über den Kragen ganz nach oben auf das dezent verschwitzte Basecup - und wechselt tiefschwarz über zur CSU.
Nun ist es geschafft, das kleine pfeifende Großmaul ist auf dem Zenit, seiner rasanten Laufbahn angelangt und läßt sich von der arbeitenden Bevölkerung, das bin in diesem Fall ich, durch alle Fährnisse und sicher vor den kreischenden Gören, in die rettende Sicherheit tragen. Eine Karriere. Nun lebt das Chamäleon in unserem Garten. Mücken und Fliegen dürften zur Genüge vorhanden sein.- Ho


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