Zur Zeit laufen auf allen Kanälen die Doku-Sendungen: Mein neues Leben.In Spanien, Australien, Neuseeland, Kanada, Thailand, Schweden, Norwegen, Dänemark, überall wird ausgewandert.Ich habe die Sendungen aufmerksam verfolgt und festgestellt, das es in diesen Ländern weder ein Problem der Aufenthaltsgenehmigung, noch ein Problem der Arbeitserlaubnis gibt. Alle diese Länder stehen wirtschaftlich gut da und sagen sich, wenn hier einer arbeiten will, soll er kommen, ideenreiche und gescheite Leute können wir immer brauchen, denn dann zahlt er hier auch Steuern und gibt das verdiente Geld auch hier wieder aus. Das ganze nennt man „Marktwirtschaft“.Anders in der Türkei, es wird zwar gern gesehen, wenn man Geld mitbringtund es auch hier lässt, aber der bürokratische Weg zu einer Arbeits-genehmigung ist dermaßen mühsam, das kaum ein Ausländer diese Strapazen, verbunden mit einem finanziellen Aufwand auf sich nimmt, vom Verdienst hier in der Türkei ganz zu schweigen. Nun könnte man sich fragen, ob das gewollt ist, von der Regierung ? nach dem Motto”: Wir haben hier schon genug schlaue und gut ausgebildete Leute, da brauchen wir keine zusätzlichen Ausländer, die uns zeigen, wo es längst geht.Im Internet habe ich einen Bericht der Agentur für Arbeit entdeckt, der sich mit der Einbürgerung türkischer Familien in die Türkei beschäftigt.Denn auch für türkische Auswanderer nach Deutschland, hat sich im Heimatland Türkei nach 20-30 Jahren Abwesenheit viel verändert.In diesem Bericht werden die Chancen auf dem türkischen Arbeitsmarkt für einen Türken erläutert.Ganz klar wird dort zum Ausdruck gebracht, das es in der gesamten Türkei an gelernten Fachkräften mangelt. Diesen Tatbestand kann ich nur bestätigen. Denn in den hunderten Emlak-Büros, Boutiquen, Juweliere,Markets usw. hat kaum einer einen Beruf erlernt, so das von qualifiziertenChefs oder Mitarbeitern nicht gesprochen werden kann, was aber gerade in schlechten Zeiten sehr wichtig ist.In meiner Straße gibt es auf ein paar hundert Meter 5 Markets, von denenkönnte mit Sicherheit keiner auch nur 200 Euro Miete zahlen.Die sogenannte fehlende Marktwirtschaft mit ungebildetem Personal wiegtnatürlich dann schwer, wenn der Tourismus ausbleibt, oder es ein Überangebot von allem gibt und an dem Bedarf vorbei gewirtschaftet wird.Dieser Trend ließe sich mit Sicherheit mit gut ausgebildeten ausländischenMitarbeitern, gerade in der Tourismus-Branche, zum positiven verändern.Da aber in diesem Land jeder alles besser kann, schlauer ist als andere, sieht man ja in den letzten zwei Jahren, wo das hinführt.Für eine Talfahrt braucht man keine Fachkräfte und schon gar keine Ausländer. Also bitte nichts ändern an der Arbeitsgenehmigung für Deutsche oder andere EG-Bürger, es könnte sonst bergauf gehen, das Steuersäckel füllen und viele Wohnungen könnten vermietet werden.Das Stadtbild, als auch die Restaurants würden sich zum positiveninternational verändern, mit einer ausgewogenen Speisenvielfalt, statt des vielen türkischen Einheitsbreis von Spießen, Döner, Pommes, Reis und Beilagen, ach ja, das selten angebotene Gericht”.Adana-Kebab“ hätte ich fast vergessen.Ähnlich verhält es sich auch bei der Umschreibung des deutschen Führer-Scheins, der ja auf der ganzen übrigen Welt ein Garant für Fahrsicherheit bedeutet.Günther Nau
Eyl 04




Ekim 8th, 2007 at 10:59
hallo,
danke für ihren interessanten bericht,was auch unser türkeibild wiederspiegelt.nichts des do trotz wollen wir uns dort niederlassen und uns eine extistenz aufbauen.
meine frau und ic würden gerne ein restaurant eröffnen hätten aber noch ein paar grundlegende fragen.
könnten sie uns eventuell behilflich sein ?
wenn ja würde ich ihnen unsere fragen gerne näherbringen.
ein iyi akshamlar
familie lehnert
Şubat 4th, 2008 at 00:42
ichb finde ihre geschicht sehr schön und informativ über das leben eines türken in deutschland
Şubat 4th, 2008 at 13:59
Merhaba Murat in Antalya,
fein, dass Du uns geschrieben hast!
Viele Grüße vom Alanya-Boten
Peter Hockenholz