Seit Tagen wird in allen Zeitungen und auf allen Kanälen über Marco W. aus dem Türken-Knast berichtet. Auch der Alanya-Bote mit seinem Verleger Ahmet Algül war an der Sache dran und gab vor dem Fernsehen in Antalya sein Statement zu diesem Fall ab.
Was war passiert? Der 17 jährige Marco W. aus Uelzen in Niedersachsen soll im Türkei-Urlaub die 13 jährige Engländerin Charlotte sexuell missbraucht haben, die sich allerdings vor Marco W. als 15 jährige ausgab und mit Erlaubnis der Mutter bis in die Nacht in der Disco abtanzen durfte, wohlgemerkt mit 13 Jahren. Ich habe vor Jahren über einen ähnlichen Fall aus Hamburg berichtet.
Dort hatte angeblich ein Restaurantbesitzer einer 14 jährigen Polin im Restaurant an die Brust gefasst, vor vielen Gästen. Die 14jährige gab sich nach einer Bierbestellung als 16 jährige aus. Es handelte sich um ein frühreifes Mädchen, die wie 17 Jahre aussah. 5 ältere Zeugen im Alter zwischen 50 und 70, sehr seriös, sagten für den
Restaurantbesitzer aus, das sich ein solcher Vorfall in dem Restaurant nicht ereignet hätte. Durch die theatralischen Auftritte des Mädchens mit permanenten Heulanfällen in Disco-Klamotten ist der Restaurant-Chef nach 3 Verhandlungen dennoch zu 2000,- DM Geldstrafe verurteilt worden. Der Alanya-Bote möchte hier weder in einen Prozess eingreifen, noch die Tat in Frage stellen, denn zur Zeit steht Aussage gegen Aussage.
Etwas verwundert jedoch die Tatsache, dass der Fall erst nach 10 Wochen
an die Öffentlichkeit gelang. Alanya-Bote wird den Fall weiter beobachten und hat sich vorab einmal in der Stadt und am Strand bei deutschen Touristen nach ihrer Meinung umgehört.
Lesermeinungen:
Birgit K. 51 aus Wuppertal
Ich als Mutter von zwei minderjährigen Töchtern, würde meine Kinder gar nicht erst alleine bis Mitternacht in die Disco gehen lassen, das wäre ja Unterlassung meiner Aufsichtspflicht.
Wilfried L. 55 Freilassing
Um sich nicht noch unbeliebter im Ausland zu machen, wäre für die Türkei das beste und ratsamste: Binnen 24 Std. in das Heimatland abschieben und den Fall der dortigen Justiz übergeben.
Andre B. Sachsen
Ein Land wie die Türkei, wo in Anatolien heute noch 13jährige Mädchen
verheiratet werden und mit 14 Jahren Kinder kriegen, hat kein Recht auf
einen derartigen Prozess gegen Ausländer.
Petra K. 45 Hamburg
Mein 16 jähriger Sohn ist zwar diesmal bei der Oma in Gelsenkirchen, aber ich werde wahrscheinlich mit ihm hier nicht wieder herfliegen.
Steffi H. Eisleben 28
DieTürkei schafft es immer wieder, sich auf seltsame Weise seiner Gäste zu entledigen.
Man kann also aus den Reaktionen der Urlauber entnehmen, das man sich über den Fall selbst bedeckt hält, aber der Meinung ist, hier demontiert sich die Türkei wieder einmal selbst, was sich letztendlich auf die Gäste auswirkt und auch nicht gerade dem fleißigen türkischen Geschäftsmann zu einem Umsatzplus verhilft.
Nach neuestem Stand der Dinge, ist bereits in Deutschland bei dem für Marco W. zuständigen Gericht in Lüneburg ein Strafverfahren eingeleitet worden. Es würde hier also einer Überstellung nach Deutschland nichts mehr im Wege stehen.
Der Prozess im Falle Marco Weıss wurde auf den 8.August vertagt.
Günther Nau


Ağustos 9th, 2007 at 06:33
Wenn man mit Engländern zu tun hat, kann man fast davon ausgehen, daß man Ärger bekommt. Warum versohlt denn nicht mal jemand diesem verkackten Insel-Gör und ihrer Mutter den Arsch, damit die Sache mal wieder ins rechte Licht gerückt wird? Die Rotznase wollte mal den Duft der großen, weiten Welt schnüffeln, mal auffallen, Jungs anmachen und einen saufen - das scheinen Engländer schon im Kindergarten zu lernen. Und dann Geschrei, als Marco, den sie auch noch bezüglich des Alters belogen hat, sie beim Wort nimmt und auf ihre eindeutigen Angebote eingegangen ist. Wie sonst wäre er bei Nacht in ihr Zimmer gekommen, wenn sie ihn nicht eingeladen und mitgenommen hätte? Erzählt mir doch nix!! Das ist leider ein typischer Wesenszug der Engländer: alles für sich in Anspruch zu nehmen, ohne dafür Verantwortung übernehmen zu wollen. Und um das zu umgehen, wird unverschämt gelogen und betrogen, daß sich die Balken biegen. Selbst auf die Gefahr hin, daß ein Unschuldiger im Knast verschimmeln muß, bis er schwarz wird. Nicht die Türken haben was falsch gemacht, die halten sich nur an das Gesetz, was bei uns ähnlich ist. Schmeißt lieber die Drecks-Insel aus der EU, das käme dem europäischen Gedanken viel näher!! Klaus
Aralık 12th, 2007 at 10:03
Seit diesem Fall steht ein weiteres Land auf meiner Liste mit mir zu gefährlichen Urlaubsländern. Solange jedem bei einem Justizirrtum (nehmen wir mal an, dies wäre einer) unbegrenzt Lebenszeit genommen werden kann, ist mir das zu heikel. Und tschüss, Türkei…
Aralık 13th, 2007 at 00:37
Muss man denn, sehr geehrter Herr Daniel Korn, gleich ein ganzes Land in Regress nehmen? Der Fall ist schlimm genug, aber wir Außenstehenden können den Fall nicht beurteilen. Nur hoffen, dass er bald zu einem Ende kommt.
Vieles ist hier anders in der Türkei, wenig verständlich für uns. Aber schauen wir immer wieder auf die Hilfsbereitschaft und Freundlichkeit der Menschen in dieser anderen Kultur!
Frohe Weihnachten! Peter Hockenhlz
Aralık 13th, 2007 at 05:43
zu “Klaus” muß ich sagen: es wird doch nun schon jahrelang genug gegen Ausländer aller Himmelsrichtungen gehetzt. Wir sollten das nicht machen. Man wird nie ein Unrecht mit einem anderen Unrecht aus der Welt schaffen können. Die genauen Hintergründe dieses Falles sind uns unbekannt. Das wissen nur die Betroffenen. Sicher wäre es für Marco in einem europäischen Staat vielleicht anders gelaufen. Nur hat sich dieser Vorfall nicht in Europa ereignet. Hoffen wir weiter auf ein faires Verfahren.