Am vergangenen Freitag veranstaltete der holländische Veranstalter Rob Brouwer sein
2. Beachparty am Strand von Oba. Ich habe mir natürlich als Pflichtkür das Event aus der Nähe angesehen und bin so gegen 23Uhr dort eingelaufen. Zu diesem Zeitpunkt herrschte auf dem abgesteckten Partygelände noch gähnende Leere.
Im Gegensatz zum letzten Jahr, wurde die Party-Location dieses Jahr weitreichender abgesteckt, was wohl nicht unbedingt ein Vorteil war, denn 2 Stände haben gar nicht erst aufgemacht und der Rest dümpelte bis auf den Old Dutch Stand, welcher auch den besten Standort hatte, vor sich hin. So gegen 0,30 Uhr schätze ich die Besucherzahl auf ca.600 und es setzte sich schon der Kommen und Gehen Trend in Richtung Ausgang in Bewegung. Stimmung wollte so leider nicht aufkommen, obwohl einige jugendliche ihren Alkohol mitbrachten und die ersten schon ziemlich blau waren. Auch die an verschiedenen Ständen entfachten kleinen pyromanischen Gags, sowie müde Tanzeinlagen auf dem Tresen, konnten die Stimmung nicht heben. Auf der sogenannten Tanzfläche wurde mehr gestanden als getanzt, wobei man bei einigen nicht erkennen konnte, ob sie tanzen, oder dringend mal müssen und das Klo gesucht haben. Über den Sound will ich gar nicht erst sprechen, denn letztendlich lässt sich nur über den Sound, in diesem Fall House eine Stimmung erzeugen, die leider nicht zu erkennen war. Die einzige Bereicherung war ab 1 Uhr der belgische Dj. Johan Gielen, der zumindest einmal gezeigt hat, wie eine Beachparty aussehen kann, was die Partyfans dann auch mit Tanzeinlagen dankten.
Alles in allem war die Veranstaltung lange nicht das, was man sich unter einer Beach-Party für 15,-Euro Eintritt in einem Urlaubsland zur Hochsaison vorstellt. Allein die Größe der Partyfläche ließ deutlich erkennen, dass man mit viel mehr Party-Fans gerechnet hatte.
Günther Nau




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